Alexander Girard
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Alexander Girard

Alexander Girard (1907-1993) ist einer der unterschätzten Designer des 20. Jahrhunderts. Spricht man über das prägende, moderne Design dieser Zeit fallen stets die bekannteren Namen wie George Nelson oder Ray & Charles Eames, mit denen er interessanterweise bei der einflussreichen, amerikanischen Möbelfirma Herman Miller, die in Europa durch Vitra vertreten wird, eng zusammenarbeitet. Schwerpunkt seines Schaffens ist das Textildesign: Sofas und Sessel anderer Designer werden mit den von Alexander Girard entworfenen Stoffen bezogen. Alexander Girard steht als Textildesigner für extravagante Farben und Formen, plakativ verfremdete Muster, die überwiegend ein Gefühl der Frivolität und Freude hervorrufen. Geboren in New York, aufgewachsen in Florenz, studiert er Architektur in Rom und London und startet seine erfolgreiche Karriere in Europa bevor er 1932 nach New York zurückkehrt. Angesteckt von der europäischen Avantgarde des Designs, die kräftige Farbe als Kontrastpunkt setzt, und insbesondere von dem farbenfrohen, skandinavischen Textildesign mischt er Volkskunst ins moderne Textildesign wie Pablo Picasso afrikanische Masken in die moderne Kunst. Obwohl Alexander Girard kommentiert, dass die meisten Menschen bei »einem brillanten Pink oder anderen kräftigen Farben im Textildesign eher einen Ohnmachtsanfall bekommen«, ist es gerade die strahlende Farbe und das plakative Muster, das so manchem Produkt das gewisse Etwas gibt. Während Möbel selten wieder in einem kräftigen Muster aufgelegt werden, ist das farbenfrohe Design wie »Millerstripe«, »Quatrefoil« oder »Mother & Child« auf Vorhängen, Kissen und Tabletts wieder in Mode – dank Vitra.

 

© Vitra (www.vitra.com), Fotograf: Eames Office

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