Alfredo Häberli

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Alfredo Häberli

Alfredo Häberli hat seine ersten dreizehn Lebensjahre in Argentinien verbracht, seine schweizstämmigen Eltern waren in der Textil- bzw. Modebranche tätig. Nach seinem Studium an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich, die er mit Auszeichnung abschließt, sucht er praktische Erfahrungen in der Industrie, die ihn nach New York und Ulm führen. Zu seinen Vorbildern zählt der Italiener Achille Castiglioni, der ihm auch eines Tages rät, ein eigenes Studio zu gründen: 1991 macht sich Alfredo Häberli als freier Industriedesigner selbstständig. Seine frühen Arbeiten für Museen und Galerien werden nur von einem kleinen Publikumskreis wahrgenommen, die ersten Produkte für den Massenmarkt entstehen für Driade (u. a. Garderoben und Accessoires).

Später folgen weitere namhafte Auftraggeber wie Thonet, Eternit, Zanotta und Authentics. Für Luceplan entsteht in dieser Zeit die »Carrara« Stehleuchte und das Geschirr »Origo«, das bald vom Hersteller Rörstrand zu iittala wechselt. Für die Finnen entwirft Alfredo Häberli auch die Weingläser »Essence« und das Kinder-Geschirr »Kid‘s Stuff« – und er wird im design-affinen Skandinavien damit zum länderübergreifenden Superstar. Dennoch zieht der Schweizer Designer es vor, in seinem Atelier im weltstädtisch abgeschiedenen Zürich weiter an seinen allumfassenden Entwürfen für Accessoieres, Leuchten und Möbel zu arbeiten. Für den stillen Denker gilt die Maxime »weniger ist mehr« über alle Maßen, ergänzt um den Leitsatz »keep it simple« - halte es einfach. Mit diesem Anspruch hat sich Alfredo Häberli einen vorderen Platz in der Erstliga der europäischen Designer gesichert – allerdings ohne viel Aufhebens davon zu machen.

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